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Vorwort

Abwesenheiten auf Grund von Unfällen und Berufskrankheiten sowie gesundheitlichen Störungen sind gerade für kleinere Betriebe mit ihrer dünnen Personaldecke äusserst kritisch. Sie können zu Behinderungen bei der Arbeit und zu Verzögerungen der ersprochenen Leistungen führen. Jede Aufwendung zum Vermeiden von Unfällen und Berufskrankheiten verringert generell Störungen und wirkt sich deshalb positiv auf den Geschäftsgang der Unternehmung aus. Die aufgewendeten Mittel sind eine Investition mit folgenden Vorteilen für den Betrieb:

Haftung

"Das vorliegende Handbuch der EKAS/WSD-Branchenlösung wurde unter Beizug und Mitwirkung von Fachleuten aus dem Bereich der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes erarbeitet. Das Handbuch bildet eine grösstmögliche Zahl von relevanten Gefahrenpotentialen und deren Entschärfung im Betrieb ab. Für Schäden und Folgekosten, welche trotz Anwendung unserer Branchenlösung entstehen, lehnt die Trägerschaft WSD jegliche Haftung ab. Ein Arbeitgeber ist auch dann nicht von der Verantwortung entbunden, wenn er die EKAS/WSD-Branchenlösung anwendet.“

Verantwortung wahrnehmen

Gemäss UVG und ArG hat der Arbeitgeber die Verantwortung, dass die Sicherheit und die Gesundheit der von ihm beschäftigten Arbeitnehmer gewährleistet ist. Der Systemansatz der ASA-Bestimmungen (ASA-Richtlinie 6508) trägt zu einer systematischen und konsequenten Ermittlung und Anwendung der erforderlichen Massnahmen bei.

Arbeitnehmende einbeziehen

Prävention erfordert die Mitarbeit und den Einbezug der Mitarbeitenden. Damit wird die Akzeptanz und die Wirksamkeit der Sicherheitsmassnahmen erhöht. Aus Betroffenen werden Beteiligte.

Kosten einsparen

Investitionen in die Prävention sind planbar und gezielt möglich. Sie sind kostengünstiger als Nachbesserungen aufgrund gesetzlicher Kontrollen oder nach erfolgten Ereignissen (Unfälle, Schadenereignisse).

Wirtschaftlichkeit erhöhen

Konsequente Prävention verhindert Störungen im Betriebsablauf und reduziert damit Stillstandzeiten und Ausschuss. Die Produktivität wird erhöht. Bei Kleinstbetrieben hat der Ausfall eines (oft einzigen) Mitarbeiters schwerwiegende Auswirkungen. Die Personaldecke ist dünn und hat zur Folge, dass der Arbeitgeber selber einspringen muss. Er ist durch Stress gesundheitsgefährdet, Termine werden verpasst, Aufträge können verloren gehen etc.

Qualität verbessern

Das konsequente Anwenden des Sicherheitsdenkens gemäss dem Prinzip „Stop-denken-handeln“ wirkt sich auf die Sorgfalt der Arbeitsausführung und damit auch auf die Qualität der Arbeit aus.

Risiken minimieren

Der Arbeitgeber kennt die Risiken in seinem Betrieb und seiner Produkte. Mit dem Beizug der Spezialisten (ASA) lassen sie sich vertieft erkennen und meistern. Sie bieten dem Betrieb eine wichtige bis überlebensnotwendige Grundlage in Haftpflichtfällen bezüglich seiner Produkte.

Sich stetig verbessern

Der Systemansatz der Umsetzung der ASA-Bestimmungen basiert auch auf dem Prinzip der stetigen Verbesserung. Der Betrieb hat damit ein Instrument, immer auf der Höhe der Zeit zu sein und auf Veränderungen zu reagieren.

Image pflegen

Konsequent umgesetzte und gelebte Prävention strahlt Zuverlässigkeit, Kontinuität, Vertrauen und Qualität aus. Die von den Kunden und der Öffentlichkeit wahrgenommenen Zeichen sind Ordnung, Sauberkeit, Termintreue, zufriedene Mitarbeitende und Güte der Produkte. Negative Schlagzeilen wegen Vernachlässigung gesetzlicher Vorschriften oder schwerwiegenden Ereignissen im Zusammenhang mit dem Betrieb und seinen Produkten können vermieden werden. Im folgenden Text wird unter dem Begriff „Mitarbeiter“ automatisch „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ verstanden

Handhabung dieses Handbuches

Dieses Handbuch ist nach den 10 Punkten des EKAS-Sicherheitskonzeptes aufgebaut. Wir empfehlen Ihnen für den Dokumentationsnachweis jeweils eine Kopie der ausgefüllten Vorlagen / Arbeitsblätter im entsprechenden Register abzulegen. Der Aufbau pro Register gliedert sich jeweils in die folgenden Punkte:

- Was haben Sie zu tun?

- Musterbeispiele

- Informationen/Hilfestellungen

- Arbeitsblätter/Vorlagen/Checklisten

Gebräuchlichste Abkürzungen

ArG Bundesgesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel (Arbeitsgesetz)

ArGV Verordnung zum Bundesgesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel

(Verordnung zum Arbeitsgesetz)

ASA Arbeitsärzte und andere Spezialisten der Arbeitssicherheit

bfu Beratungsstelle für Unfallverhütung

BUV Berufsunfallversicherung

ChemG Chemikaliengesetz

EKAS Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit

GL Geschäftsleitung

KOPAS Kontaktperson für die Arbeitssicherheit

PrSG Produkte-Sicherheitsgesetz

PSA Persönliche Schutzausrüstung

SECO Staatssekretariat für Wirtschaft

Suva

TEG

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Technische Einrichtungen und Geräte

UVG Bundesgesetz zur Unfallversicherung

UVV Verordnung über die Unfallversicherung

VUV Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten

 

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